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Neue Anforderungen für künftige Holzkohlegrillanlagen

13.08.2019

Gastronomen müssen künftig strengere Auflagen für neue Holzkohlegrillanlagen und Holzkohle-Backöfen beachten. Seit 20. Juni 2019 gilt die geänderte Fassung der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung. Unter anderem wurde eine bisher geltende Ausnahmeregelung für Holzkohlegrillanlagen und Holzkohle-Backöfen in Restaurants hinsichtlich der Abgasableitung und Schornsteinhöhe gestrichen. Vor dem Hintergrund von immer mehr Holzkohle-Grillanlagen vor allem in den Innenstädten und der damit verbundenen Zunahme der Rauchbelästigung sah sich der Gesetzgeber gezwungen, aktiv zu werden. Für neue Holzkohlegrillanlagen und Holzkohle-Backöfen gelten ab sofort erhöhte Anforderungen. So muss die Austrittsöffnung von Schornsteinen den First grundsätzlich um mindestens 40 Zentimeter überragen. Abhängig von der Grillleistung gelten zudem neue Werte für die Oberkanten von Lüftungsöffnungen. Die vorgesehene Änderung greift nur für Holzkohlegrill- und Backanlagen, die ab dem 20. Juni 2019 errichtet oder wesentlich geändert werden. Der DEHOGA begrüßt, dass für die Betriebe, die Grillanlagen bereits installiert haben, Bestandsschutz gilt und eine neue Kostenbelastung ausgeschlossen wird. Wie hoch die finanziellen Auswirkungen für die Unternehmer konkret sein werden, die sich dazu entschließen, künftig Grillanlagen zu errichten, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abschätzen. Wir setzen hier auf angemessene Angebote der Bau- und Schornsteinfegerbranche.