17052020

Rundmail vom 17.05.2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund der zahlreichen Fragen resultierend aus den Informationsveranstaltungen vergangene Woche, haben wir unsere Handlungsempfehlung sowie die FAQ-Katalog Ihres DEHOGA Thüringen aktualisiert.

Neu aktuellen Dokumente finden Sie hier verlinkt:

 

Handlungsempfehlung DEHOGA Thüringen vom 17.05.2020

FAQ-Katalog Ihres DEHOGA Thüringen vom 17.05.2020

 

Kurzarbeit: Wichtige Fragen und Antworten bei der Wiedereröffnung
Im Zuge der Wiedereröffnung vieler Betriebe der Gastronomie und Hotellerie erreichen uns auch viele Fragen, die das Zurückholen von Mitarbeitern aus der Kurzarbeit betreffen. Die Antworten auf die häufigsten Fragen beantworten wir im  Dokument (2020-05-15-Kurzarbeit-Aktuell.pdf). Mit weiteren Fragen können sich DEHOGA-Mitglieder jederzeit gerne an die DEHOGA-Rechtsberatung wenden.

 

Unterweisung der Mitarbeiter

Mitarbeiter sind über die Infektionsschutzbestimmungen schriftlich zu belehren unter Berücksichtigung spezieller Arbeits- und Aufgabenbereiche, Qualifikation und sprachlichen Fähigkeiten, einschließlich Selbstbeobachtungs- und Mitteilungspflicht im Hinblick auf die bekannten Covid-19 Symptome. 

Dazu hat der DEHOGA eine entsprechende Vorlage sowie eine Unterschriftenliste erstellt. Diese finden Sie hier: https://www.dehoga-thueringen.de/fileadmin/dehoga-thueringen.de/Dokumente/Aktuelles/CORONA/Wiederhochfahren/2020-05-12Belehrung_und_Dokumentation_Mitarbeiter_Gastronomie.pdf

 

Eine Muster – Präsentation zur Unterweisung  der Mitarbeiter finden Sie als Power-Point-Datei.

 

Erfassung von Gästedaten in Zeiten von Corona

Grundsätzlich sind die Gästedaten, bis auf die Ausnahmen in Jena, jedenfalls im Restaurant- und im Außenbereich nicht zu erfassen. Im Hotel gilt das Melderecht, mithin sind die Daten zu erfassen. Es wird jedoch empfohlen, die Gästedaten, zumindest mit einem Namen und einer Telefonnummer zu erfassen, um im Fall eines Verdachtes entsprechend informieren zu können.

Dazu hat der DEHOGA Bundesverband ein entsprechendes Formular (Gästeliste.pdf) mit einer dazugehörigen Datenschutzbelehrung.

 

Darf anstelle einer Mund-Nase-Bedeckung (MNB) ein Gesichtsvisier (Face Shield) getragen werden?

Dazu die Antwort der BGN: Eine gute Händehygiene, Einhalten von Husten- und Niesregeln und das Abstandhalten (mindestens 1,5 Meter), sowie technische Abgrenzungen sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen sich selbst und andere vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 zu schützen. Sind diese Maßnahmen nicht zuverlässig umsetzbar, ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Die Gleichwertigkeit von MNB und sog. Face Shields werden aktuell in der Fachwelt kontrovers diskutiert und untersucht. Kommt der Arbeitgeber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu dem Schluss, dass durch das Tragen der MNB Beschäftigte an Arbeitsplätzen einer erhöhten Belastung (z.B. in der Küche oder Backstube) ausgesetzt sind, oder andere relevante Gründe wie z.B. die Lebensmittelhygiene, erschwerte Kommunikation mit Kunden und Mitarbeitern (z.B. Gehörlose) vorliegen, kann im Einzelfall ein geeigneter Vollgesichtsschutz getragen werden. Dieser hat das Gesicht vollumfänglich zu bedecken. Wird ein solcher Gesichtsschutz verwendet, so muss dieser für jeden Beschäftigten einzeln (personenbezogen) bereitgestellt werden. Die Reinigung der PSA und die hygienegerechte Aufbewahrung ist sicherzustellen. Es kann allerdings sein, dass das zuständige Gesundheitsamt oder Ordnungsamt auch vom Personal das Tragen von Mund-Nase-Bedeckungen fordert, dann ist diese Anordnung rechtlich wirksam und zu befolgen.

Zur Einschätzung eines Face Shield (Gesichtsvisier) – siehe https://www.bgn.de/corona/kassenarbeitsplaetze-und-bedientheken/#c10962-4800

 

Betriebsberatung Ihres DEHOGA Thüringen
Mit Blick auf die Vorgaben und die zu realisierenden Maßnahmen im Zuge der Wiedereröffnung, welche ab 15.5.2020 möglich ist, muss jeder Unternehmer auch die Frage der Wirtschaftlichkeit betrachten. Es wird in jedem Fall eine Einschränkung der Platzkapazitäten geben. Auch wissen wir bereits aus Mecklenburg-Vorpommern, wo die Betriebe bereits am Wochenende geöffnet haben, dass der Zuspruch der Gäste auch als sehr unterschiedlich zu bewerten ist. Insofern müssen die zu erwartenden Einnahmen insbesondere auch unter dem Aspekt der erhöhten Kosten gesehen werden.  Unsere Betriebsberatung berät Sie unter diesem Aspekt gern.

Das Bundesprogramm der BAFA "Förderung unternehmerischen Know-hows" wurde aufgrund der aktuellen Corona-Krise ergänzt. Von der Krise betroffene Unternehmen können einfach und unkompliziert die Beratung durch einen Unternehmensberater beantragen. Die Kosten werden in Höhe von 100%, maximal jedoch mit 4.000 Euro netto, der in Rechnung gestellten Beratungskosten bezuschusst (Vollfinanzierung).

Förderanfragen stellen Sie direkt an die Betriebsberatung des DEHOGA Thüringen an Björn Rauschenplat unter bjoern.rauschenplat@remove-this.gastgewerbe-service.de .

 

Seminartipp
Gerade mit Blick auf die Kassenvorschriften und dem ab 01.07.2020 verringerten Mehrwertsteuersatzes möchten wir Ihnen unser Seminar

Kassen 3.0 am 09.06.2020 von 9 bis 13.30 Uhr im DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum empfehlen.

Mehr Informationen finden Sie unter: https://www.gastgewerbe-bildung.de/kurse-seminare/fachseminare/betriebsfuehrung/kassen3-0/

Ihre Seminaranmeldung senden Sie einfach an arlette.mengs@remove-this.dehoga-thueringen.de

 

 

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Die gesamten Informationen sollen gastgewerblichen Betrieben als eine erste Hilfestellung dienen und entsprechend informieren. Die Antworten auf die Fragen stellen jedoch keine Rechtsberatung dar und vermögen eine Rechtsberatung durch einen Rechtsanwalt im Einzelfall auch nicht zu ersetzen.