Soforthilfe

Corona-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft

Die aktualisierten Antragsformulare (inkl. Bundesprogramm) für die Soforthilfe bei der Thüringer Aufbaubank sind verfügbar.

Die Antragsunterlagen finden Sie dann unter: https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Soforthilfe-Corona-2020#download

Diesen neuen Antrag stellen Sie bitte nur, wenn Sie noch keine Soforthilfe beantragt haben.

Hinweis – Vermeidung von doppelten Anträgen:

Die Programme des Landes und des Bundes werden miteinander verrechnet. Wenn Sie beispielsweise 5.000 Euro durch die Thüringer Soforthilfe bekommen haben, erhalten Sie maximal noch 4.000 Euro aus dem Bundesprogramm (insgesamt 9.000 Euro). Die fehlenden Unterlagen für das Bundesprogramm reichen Sie dann bitte erst nach Aufforderung der Thüringer Aufbaubank ein.

 

Das Soforthilfeprogramm Thüringen richtet sich an gewerbliche Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte einschließlich Einzelunternehmen.

Es wird ein verlorener Zuschuss in folgender Höhe gewährt:

bis 5 VbE                                   5.000 €

bis 10 VbE                               10.000 €

bis 25 VbE                               20.000 €

bis 50 VbE                               30.000 €

Bei der Antragstellung müsse hierzu die Schadenshöhe beziffert und eine eidesstattliche Erklärung abgegeben werden.

Ihre Klassifikationsnummer entnehmen Sie bitte Ihrer Umsatzsteuervoranmeldung. Sollten Sie diese nicht zur Hand haben, finden Sie hier die Klassifikationsnummern für den Bereich Gastgewerbe.

Alle nichtgastgewerblichen Unternehmen finden beim Statistischen Bundesamt die Klassifikation der Wirtschaftszweige.

Die Anträge können postalisch oder per E-Mail bei der TAB oder bei der zuständigen IHK eingereicht werden. Die Kammern unterstützen die Antragstellung und führen lediglich eine Vorprüfung durch, die das Verfahren beschleunigen soll.

Telefonisch sind die TAB unter der Hotline 0800-534-5676 und die Kammern unter den entsprechenden Hotlines erreichbar.

Ihre Ansprechpartner

Björn Rauschenplat

Betriebsberatung

Björn Rauschenplat

Telefon 0361 / 5907850 oder 0176 / 20609812

Kontakt


Steffen Fischer

Mitgliederbetreuung

Steffen Fischer

Telefon 0151 / 55130772

Kontakt



Weitere Informationen

Aussetzung der zum Monatsende fälligen Tilgungs- und Zinszahlungen

Wirtschaftsministerium sowie Haus- und Geschäftsbanken in Thüringen haben sich in einer Telefonschalte am Freitag (20.3.) darauf verständigt, dass Tilgungen für laufende Kredite von Unternehmen zum 31. März vorübergehend ausgesetzt werden können. Dies ist insbesondere dann möglich, wenn andere Instrumente nicht greifen, ein ansonsten wettbewerbsfähiges Unternehmen unverschuldet in Not gerät und ein nur kurzfristiger Liquiditätsbedarf besteht.

Erste Banken haben dies bereits für die Monate März und April angekündigt und die Antragsformulare auf ihre Internetseiten gestellt.

Das Musterschreiben Ihres DEHOGA Thüringen finden sie unter:

https://www.dehoga-thueringen.de/fileadmin/dehoga-thueringen.de/Dokumente/Aktuelles/CORONA/Anschreiben_Banken.docx

Thüringer Konsolidierungsfonds für kleine und mittlere Unternehmen

Dabei handelt es sich um ein Darlehen, welches aus grundlegender betriebswirtschaftlicher Sicht nicht aufgenommen werden soll, um laufende Aufwendungen oder andere Darlehen zu tilgen. Bereits jetzt wurde das Zinsniveau für Kredite bis 50.000 Euro auf 0 % gesenkt.  Wir werden dazu aktuell berichten. – siehe auch Punkt 4.

Inhalt:

Um Thüringer Unternehmen zu unterstützen, welche durch den Corona-Virus wirtschaftlich betroffen sind, wurde die Richtlinie am 13.3.2020 geändert!

Erhöhung des maximalen Darlehensbetrags auf 2 Mio. Euro (zuvor max. 1 Mio. Euro)

Für die Antragstellung der von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffenen Unternehmen gilt, dass alle Darlehensanträge im vereinfachten Antragsverfahren (bisher nur für Darlehensanträge bis 500 Tsd. Euro möglich) gestellt werden können.

Weitere Informationen unter: https://aufbaubank.de/Foerderprogramme/Konsolidierungsfonds

KfW Sonderprogramm

Ab heute gilt das KfW Sonderprogramm 2020. Anträge können ab sofort gestellt werden. Die Mittel für das KfW Sonderprogramm sind unbegrenzt. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen wie auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen werden nochmals verbessert.

Eckdaten KfW Sonderprogramm: KfW-Sonderprogramm für junge und etablierte Unternehmen (zu beantragen bei den Hausbanken)

  • Für kleine, mittelständische und große Unternehmen
  • Nochmal verbesserte Risikoübernahme bei Krediten. Ganz wichtig, für KMUs können umfangreich die jetzt so wichtigen Betriebsmittel mit 90% Haftungsfreistellung (gegenüber Banken und Sparkassen) finanziert werden. Für größere Unternehmen mit 80% Haftungsfreistellung. Vor der Corona-Krise lagen die Haftungsfreistellungen bei max. 50%, bzw. gar keine für Betriebsmittel
  • Zinsverbesserungen: zwischen 1% und 1,46% p.a. für kleine und mittlere Unternehmen, sowie zwischen 2% und 2,12% p.a. für größere Unternehmen (bislang risikogerechtes Zinssystem nach Bonitäts-Besicherungsklassen)
  • Extreme Verschlankung der Antragsprozesse: Für Kredite bis 3 Mio. Euro pro Unternehmen verzichtet die KfW auf eigene Risikoprüfung. Risikoprüfung erfolgt nur durch die Hausbank, um Prozesse zu beschleunigen. Kredite bis 10 Mio. EUR mit vereinfachter Prüfung, einzureichende Nachweise sehr einfach gehalten

Informationsblatt unter:

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/F/faktenblatt-kfw-sonderprogramm.pdf?__blob=publicationFile&v=6

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KfW:

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Aussetzung von Steuerzahlungen

Um die Liquidität Ihres Unternehmens sicherzustellen, können Sie folgende Anträge beim Finanzamt stellen.

a. Antrag auf Stundung

b. Antrag auf Herabsetzung der Vorauszahlungen zur Einkommensteuer und Körperschaftsteuer

c. Antrag auf Vollstreckungsaufschub (Vollstreckungsmaßnahmen wurden durch das Finanzamt bereits eingeleitet)

Sofern Sie von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen sind, ist zunächst ein schriftlicher Antrag beim Finanzamt zu stellen. Ein telefonischer Antrag reicht nicht aus.

Weitere Informationen des Thüringer Finanzministeriums unter:

https://finanzen.thueringen.de/aktuelles/medieninfo/detailseite/news/kurzinformationen-und-handlungsempfehlung-fuer-unternehmen-und-steuerpflichtige-die-von-den-auswirku/?tx_news_pi1%5Bday%5D=17&tx_news_pi1%5Bmonth%5D=03&tx_news_pi1%5Byear%5D=2020&cHash=67501bd263e4d6d2835921ad874d6335

Den entsprechenden Antrag finden Sie unter:

https://finanzen.thueringen.de/fileadmin/user_upload/Finanzaemter/Vordrucke/Steuererleichterungen_aufgrund_der_Auswirkungen_des_Coronav.pdf

Entgeltanspruch/Entschädigung bei angeordneter Quarantäne aufgrund des Infektionsschutzgesetzes

Personen, die als Ansteckungsverdächtige auf Anordnung des zuständigen Gesundheitsamts isoliert werden und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, erhalten eine Entschädigung nach § 56 des Infektionsschutzgesetzes. Ein Entschädigungsanspruch besteht allerdings nur dann, wenn der § 616 Abs. 1 BGB zur Entgeltfortzahlung ausgeschlossen ist. Dies ist grundsätzlich bei gegebener Tarifbindung, aufgrund des Regelungsgehaltes § 13 Nr. 7 MTV für das Thüringer Gastgewerbe oder aber bei einer entsprechenden individualvertraglichen Vereinbarung. 

Alle wichtigen Informationen zu Entschädigungsanträgen gemäß Infektionsschutzgesetz hat das Thüringer Landesverwaltungsamt in einem Merkblatt zusammen gefasst.

Ein weitergehender Anspruch aufgrund der Schließung des Betriebes aufgrund einer Anordnung, aktuelle, der vorliegenden Allgemeinverfügungen, kann zum jetzigen Zeitpunkt rechtlich nicht abschließend bewertet werden.