MitgliedschaftGemeinsam mehr erreichen
Der DEHOGA Thüringen ist die Stimme des Gastgewerbes und das Rückgrat einer Branche, die tagtäglich Gastgeber ist. Als Mitglied sind Sie Teil einer starken Gemeinschaft, die sich mit Kompetenz, Erfahrung und Engagement für faire Rahmenbedingungen, praxisnahe Lösungen und die Zukunftsfähigkeit unserer Betriebe einsetzt.
Ihre Mitgliedschaft unterstützt nicht nur den Verband, sondern bietet auch einen spürbaren Mehrwert für Ihren eigenen Betrieb: Rechtssicherheit, verlässliche Informationen, wirtschaftliche Vorteile und persönliche Ansprechpartner, die die Besonderheiten von Hotellerie und Gastronomie kennen. Ob Sie ein kleines Familienhotel führen, eine moderne Systemgastronomie leiten oder gerade erst gründen: Im DEHOGA Thüringen finden Sie den Partner, der Ihre Sprache spricht und Ihre Interessen vertritt.
10 gute Gründe für eine Mitgliedschaft
1. Gemeinsam stark
Wir müssen zusammenhalten, um die Interessen der Gastronomie in Thüringen und ganz Deutschland zu vertreten. Mit Ihrer Mitgliedschaft stärken Sie unsere Position gegenüber Politik, Verwaltung und Wirtschaft.
2. Kompetenz vor Ort
Unser Team in der Geschäftsstelle in Erfurt ist persönlich für Sie da, sei es telefonisch oder direkt vor Ort. Unsere Öffnungszeiten sind Montag bis Donnerstag von 08:00 bis 18:00 Uhr und Freitag bis 15:00 Uhr. Zudem besuchen Sie unsere Mitgliedsbetreuer regelmäßig im Betrieb – kompetent, zuverlässig und auf Augenhöhe.
3. Informationen aus erster Hand
In unserem exklusiven Mitgliederbereich finden Sie wertvolle Vorlagen, Checklisten, Vertragsmuster sowie praxisrelevante Informationen zu den Themen Ausbildung, Recht und Betriebsführung. Mit unserem wöchentlichen Newsletter und über Social Media halten wir Sie zusätzlich stets aktuell informiert.
4. Sonderkonditionen & Rahmenverträge
Profitieren Sie von attraktiven Konditionen unserer Partner aus den Bereichen Beratung, Kreditkarten und Terminals, Küchenausstattung, Versicherungen, Energie, Einkauf und Hotelsoftware. So optimieren Sie Ihr Kostenmanagement und sichern sich echte Wettbewerbsvorteile.
5. Rechtssicherheit inklusive
Mit unseren DEHOGA-Juristen haben Sie Experten für das Gastgewerbe an Ihrer Seite. Wir prüfen Ihre Verträge, beraten Sie bei rechtlichen Fragen und vertreten Sie persönlich vor dem Arbeitsgericht. Über unseren Partner ÖRAG profitieren Sie außerdem von günstigen Gruppenversicherungsangeboten, beispielsweise im Verkehrsrechtsschutz.
6. Persönliches Beratungsteam
Unsere Betriebsberatung über die HOGA Gastgewerbe Service GmbH unterstützt Sie bei allen wirtschaftlichen Fragen, und zwar neutral, praxisnah und vor Ort. Von der Existenzgründung über die Bewertung bis zur Unternehmensübergabe erhalten Sie fundierte Empfehlungen, die sich rechnen.
7. Energiekosten im Griff
Unsere Energieberatung hilft Ihnen dabei, Einsparpotenziale zu erkennen und zu nutzen. Die energetische Ersterfassung und Vertragsprüfung ist für Mitglieder kostenlos. Wer mehr möchte, kann unseren Energieberater auch direkt in den Betrieb holen.
8. Ausbildung & Weiterbildung
Bleiben Sie und Ihr Team auf dem neuesten Stand, indem Sie von dem DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum praxisnahe Aus- und Weiterbildung erhalten, die von Berufsschulen über Praxiskurse bis hin zur Meisterausbildung reicht.
9. Rundum gut versichert
Über unseren Partner, die Sparkassenversicherung, erhalten Mitglieder speziell auf die Branche zugeschnittene Versicherungsprodukte, die regelmäßig geprüft, aktuell und bedarfsgerecht sind.
10. GEMA & TV sparen leicht gemacht
Mitglieder sparen bis zu 20 % bei GEMA-Gebühren und weiteren Urheberrechtsforderungen (z. B. VG Media, ZWF). Ein Vorteil, der sich direkt in barer Münze auszahlt.
Mitglied werden oder Daten ändern
Sie möchten Mitglied im DEHOGA Thüringen e. V. werden? Dann füllen Sie einfach die Beitrittserklärung aus oder rufen Sie uns an.
Ihr Betrieb hat sich verändert? Nutzen Sie unser Formular zur Ummeldung.
Ihre Ansprechpartner
Roberto FuchsCafé Südpark
Seit genau zwei Jahren ist Roberto Fuchs mit dem Café Südpark Mitglied im DEHOGA Thüringen. Aktuell hat Steffen Fischer von der DEHOGA Thüringen Mitgliederbetreuung nachgefragt.
Wie zufrieden bist Du?
Erst kürzlich hatte ich eine dringende, arbeitsrechtliche Frage. Sofort wurde mir unkompliziert in dieser Situation fachkompetent Unterstützung gegeben.
Sowohl Sabine Aumüller als auch Dirk Ellinger sind rechtlich sehr versiert und geben eine gezielte Antwort. Das erspart Zeit, in der wir als Gastronomen für unsere Gäste da sein können.
Wie profitierst Du zusätzlich von deinem DEHOGA Thüringen?
Für mein Unternehmen brauchten wir ein neues Fahrzeug, da die Anschaffung eines Neuwagens nicht gerade günstig ist, nutzten wir die Sparvorteile des DEHOGA.
Als DEHOGA Mitglied erhalten Sie einen Nachlass von 11 % – 29 % auf ausgewählte PKWs, Transporter & Vans sowie smart Modelle. Loggen Sie sich unter www.dehoga-sparbuch.de ein und halten Sie Ihre DEHOGA Mitgliedsnummer wie auch Ihre Postleitzahl bereit und erfahren Sie mehr über die attraktiven Angebote.
Spezielle Sonderkonditionen gibt es über die bestehenden DEHOGA Thüringen-Rahmenvertragspartner Automobile Peter und VW Glinicke Erfurt.
5 Fragen an Ralf LinkeWaldhotel Hubertus
Ralf Linke, Geschäftsführer im Waldhotel Hubertus ist seit 01.05.2006 Mitglied im DEHOGA Thüringen. GGM sprach mit ihm, insbesondere auch zur Nutzung der Verbandlichen Leistungen des DEHOGA Thüringen.
Welche Vorteile sehen Sie in der Mitgliedschaft?
Meines Erachtens gibt es viele Vorteile in der Mitgliedschaft im DEHOGA Thüringen e.V. Zum einen habe ich durch die Mitgliedschaft eine gute Rechtsberatung durch Frau Aumüller und Herrn Ellinger. Zum anderen bekommt man immer die aktuellsten Informationen zur Verfügung gestellt, welche sonst mühselig zusammengesucht werden müssten. Die persönlichen Zusammenkünfte, wie zum Beispiel bei den Wirtestammtischen um Erfahrungen auszutauschen, sehe ich auch als einen sehr großen Vorteil der Mitgliedschaft. Die ermäßigten GEMA Beiträge sehe ich dann fast schon als zweitrangig.
Welche Leistungen haben Sie bislang vom DEHOGA Thüringen e.V. genutzt und waren diese Leistungen auch Ihre Beiträge wert, die Sie gezahlt haben?
Alleine schon die Rechtsberatung, die ermäßigten GEMA Beiträge und die Vergünstigung bei den Seminaren sind ihren Beitrag wert. Und wie bereits gesagt, erhält man alle wichtigen Informationen per E-Mail, im Gastgewerbe Magazin und auf der Internetseite des DEHOGA Thüringen.
Wie attraktiv finden Sie die Angebote unserer Rahmenvertragspartner und nehmen Sie diese in Anspruch?
Da muss ich sagen, die Angebote von den Rahmenvertragspartnern des DEHOGA habe ich bisher wenig genutzt. Weil ich selber viele Partner habe. Ich schaue jedoch regelmäßig, ob es Sinn macht, zu den Partnern zu wechseln.
Welche Seminare haben Sie bereits von Ihrem DEHOGA Verband besucht? Und welche würden Sie anderen Gastronomen und Hoteliers besonders empfehlen?
Leider konnte ich und kann ich aus Zeitmangel die Seminare kaum besuchen. Mir war es jedoch wichtig am Seminar Lebensmittel-Kennzeichnung-Allergieauslöser teilzunehmen. Dirk Ellinger hat uns anhand vieler Praxisbeispiele die Kennzeichnungsverordnung nähergebracht.
Was wünschen Sie sich von Ihrem Verband bzw. haben Sie Verbesserungsvorschlage, was Ihr Verband verändern sollte?
Ehrlich gesagt, fällt mir momentan nichts ein, was man besser machen könnte.
Jörg RudolphWaldhotel Berghof in Luisenthal
Jörg Rudolph, Inhaber vom Waldhotel Berghof ist seit 01.10.2001 Mitglied im DEHOGA Thüringen. GGM sprach mit ihm, insbesondere auch zur Nutzung der Verbandlichen Leistungen des DEHOGA Thüringen.
Welche Vorteile sehen Sie in der Mitgliedschaft?
Man bekommt immer die aktuellsten Informationen zur Verfügung gestellt, sei es per E-Mail, im Newsletter, auf der Internetseite oder aber auch im Gastgewerbe Magazin. Außerdem hat man eine große Auswahl der Rahmenvertragspartner des DEHOGA Thüringen, wodurch man Vergünstigungen erhält. Einen wichtigen Vorteil sehe ich in der Mitgliedschaft, dass der DEHOGA Thüringen die Vertretungsfunktion für uns gegenüber der Politik und der Behörden einnimmt.
Welche Leistungen haben Sie bislang vom DEHOGA Thüringen e.V. genutzt und waren diese Leistungen auch Ihre Beiträge wert, die Sie gezahlt haben?
Zum Beispiel habe ich durch die Rechtsberatung von Sabine Aumüller viele wichtige Informationen über GEMA, GEZ und Sky erhalten. Und wie bereits gesagt, erhält man durch den DEHOGA Thüringen immer die wichtigsten und aktuellsten Brancheninformationen.
Auch versuche ich die kostenfreien wissensWert-Veranstaltungen zu besuchen, damit ich immer auf dem neuesten Stand bin und ich mich mit den anderen Gastronomen austauschen kann.
Die ermäßigten GEMA Beiträge darf man natürlich auch nicht außer Acht lassen.
Wie attraktiv finden Sie die Angebote unserer Rahmenvertragspartner und nehmen Sie diese in Anspruch?
Seit mehreren Jahren nehme ich bereits die Angebote von, ehemals EON, jetzt Thüringer Energie in Anspruch und bin damit auch sehr zufrieden.
Was wünschen Sie sich von Ihrem Verband bzw. haben Sie Verbesserungsvorschlage, was Ihr Verband verändern sollte?
Momentan bin ich mit dem DEHOGA Thüringen rundum zufrieden.
Wie sind ihre Aussichten für die Zukunft?
Ich sehe der Zukunft sichtlich positiv entgegen.
Ullrich SchettlerKüchenleiter Metro Logistics
DEHOGA Küchenchef Frank Schmidt (r.) mit Ullrich Scheffler bei der Zertifikatübergabe nach dem erfolgreich absolvierten Coaching. Im Rahmen eines individuellen Coachings besuchte Ullrich Scheffler, Küchenleiter Metro Logistics, Anfang des Jahres das DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum. In der Küche erhielt er durch DEHOGA-Küchenchef Frank Schmidt Einblicke in die Vielseitigkeit des Küchenalltags, der Angebotserstellung und des Verkaufs. Dass GGM sprach mit Ullrich Scheffler über die gewonnenen Eindrücke.
Was motivierte Sie, diese Weiterbildung zu besuchen?
Durch meine neue Anstellung als Kantinenleiter der Metro Logistics informierte ich mich bei der IHK Erfurt über geeignete Weiterbildungsangebote. Daraus ergab sich der Kontakt zum DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum.
Welche Ziele verfolgten Sie mit dieser Weiterbildung?
Mit dem Coaching wollte ich meine Kenntnisse in der Küche festigen und Impulse für meine kommende neue berufliche Herausforderung gewinnen. Besonders interessierte mich die Kalkulation der Speisen. Umso mehr freute mich die Teilnahme am Seminar Deckungsbeitragsrechnung.
Wie können Sie das erlernte Wissen in Ihrem Betrieb umsetzen?
Da ich während der Weiterbildung auch die Seminare Hygienekontrolle und Kennzeichnung Allergener Stoffe besuchte, konnte ich bereits in der dazwischen liegenden Praxiszeit einige Dinge umsetzen. Die zur Verfügung gestellten Dokumente für die Kennzeichnungspflicht waren eine große Erleichterung für die Umsetzung in meiner Kantine. Neben dem Bewährten lernte ich viele neue Variationsmöglichkeiten von Salaten, Dressings und Smoothies kennen.
Wurden Ihre Erwartungen an diese Weiterbildung erfüllt?
Meine Erwartungen haben sich nicht nur erfüllt, sie wurden übertroffen. Alle erlangten Kenntnisse werde ich in meinem beruflichen Alltag nutzen und anwenden können.
Wie hat Ihnen das Arbeitsumfeld sowie die Betreuung durch unseren Küchenchef Frank Schmidt gefallen?
Vom ersten Tag an, wurde ich herzlich in das Team rund um Frank Schmidt aufgenommen. Alle Fragen die ich hatte, sei es zur Lagerung, Bestellung bis hin zur Zubereitung wurden detailliert erklärt. Im DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum habe ich neue Weggefährten kennengelernt, die ihr Herz an rechten Fleck tragen.
Bernd KreuchEhrenmitglied DEHOGA Thüringen
Bernd Kreuch war erster Vorsitzender des THÜHOGA Nordthüringen e.V. und war der dritte Präsident des damaligen THÜHOGA als Landesverband nach Fritz Kiem und Rolf Anschütz. Das Gastgewerbe-Magazin sprach mit Bernd Kreuch.
Bernd Kreuch, was war damals Ihre Motivation als Unternehmer, Sie waren bereits zur Wendezeit 1989/1990 selbstständiger Gastronom in Erfurt?
Bernd Kreuch: Alles war neu. Die Wirtschaft entwickelte sich, die Gäste wurden anders. Sie stellten mit Recht höhere Ansprüche. Man musste neue Wege gehen und jeder Gastronom brauchte Unterstützung in der Marktwirtschaft. Da waren wir alle der Meinung, dies kann man nur mit einem starken Berufsverband schaffen. Für uns war die Unterstützung für jeden einzelnen und auch die Frage des Gleichgewichts der Vertretung der Interessen in politische Richtung als auch als Sozialpartner gegenüber den Mitarbeitern wichtig.
Was war damals aus der Sicht des Unternehmers Bernd Kreuch die wichtigste Entscheidung den Verband zu gründen?
Angetrieben sind wir von unserem Partnerverband aus Rheinland Pfalz, mit dem damaligen Präsident Alex Jakob und der Betriebsberatung CbG, die uns sehr unterstützt und uns bei den ersten Schritten als Unternehmer und Verband geholfen haben. Bei uns wusste niemand wie Verband funktioniert. Arbeitsgeberverbände waren ja in der DDR verboten. Vieles damals, das muss ich heute rückblickend sagen, war einfacher, denn es wurde gemacht und nicht erst gefragt und viele grundlegende Entscheidungen, auch rechtlicher Natur, waren nicht da, d.h. die Bürokratie war sehr einer Aufbruchsstimmung gewichen, so dass vieles leichter ging.
1993 sind Sie Präsident des damaligen Thüringer Hotel- und Gaststättenverbandes geworden, der seinerzeit von den drei rechtlich-selbstständigen Regionalverbanden getragen wurde. Was waren 3 Jahre nach der Wende für Sie die wichtigsten Ansätze, was umgesetzt werden musste?
Im Laufe der Zeit haben wir gemerkt, dass auch Fehler gemacht wurden. Gehandelt wurde möglicherweise, weil rechtliche Grundlagen nicht da waren, auch nicht immer mit dem nötigen Weitblick. Wir haben eine Vereinssatzung übernommen, in Anlehnung an unsere Partner. Wir wollten etwas bewegen und das war unser Ziel. Natürlich ging es damals auch um Gremienbesetzung, Strukturen und Entscheidungen. Es standen die Fragen zum Aufbau des Verbandes einerseits, aber andererseits die Interessenvertretung, die politischen Fragen, Gesetze die im Werden waren und jeder von uns hatte ja auch noch ein eigenes Unternehmen was ihn forderte. Der Verband hatte in der damaligen Zeit eine Wirtschaftstochter. Auch hier ging es um die Frage der Aufgaben, wer macht was. Zum Bespiel Beratungen, Messen und Veranstaltungen – der Verband ging weg von der bloßen Frage der Selbstbeschäftigung, hin zum wirklichen Interessenvertreter.
Was waren die Meilensteine und Herausforderung?
Die Orientierung des Verbandes sich für die Interessen der Mitglieder gegenüber der Politik einzusetzen. Aber auch Werbung für Thüringen, damals wurde die Thüringer Kirmes veranstaltet, um Thüringen bekannter zu machen. Es wurde sehr viel im Bereich der Betriebsberatung individuell für die einzelnen Mitglieder getan. Der Verband musste auf der einen Seite Dienstleister für die einzelnen Mitglieder sein, hatte die Mitgliedsbeiträge aber nicht in allen Maßen zur Verfügung, um alle Leistungen zu erbringen. Hinzu kam die Herausforderung an die Ehrenämter, wer welche Aufgaben übernimmt. Diese Zeit lässt sich so beschreiben, dass nach den wilden Zeiten des Findens und Aufbaus, die Orientierung auf hoher See erfolgen musste, mit vielen zwischenzeitlichen Untiefen und Wellengang um in der Jahrtausendwende anzukommen. Nach dieser Zeit der Orientierung war 1999/2000 auch die Herausforderung der Vereinigung der drei regional selbstständigen Vereine, was im Jahr 2000 abgeschlossen werden konnte. Im Jahr 2000 erfolgte die Neubesetzung der Geschäftsführung. Seitdem ist Dirk Ellinger im Amt, den ich damals gewinnen konnte, unser Geschäft zu führen.
Aus beruflichen Gründen zog es Sie nach Hamburg. Aus diesem Grund gaben Sie die Präsidentschaft ab und die damalige Vizepräsidentin, Gudrun Münnich, wurde Ihre Nachfolgerin. Wie sehen Sie heute die damalige Entwicklung des Verbandes und wie der Verband heute positioniert ist?
Eines ist Fakt, seitdem Herr Ellinger den Verband führt, steht alles auf festen Füßen und ist gut positioniert. Damals waren wir mit vielen Sachen konfrontiert, die uns im nach hinein auf die Füße gefallen sind. Auch Gudrun Münnich als unsere Präsidentin ist sehr engagiert – das Präsidium steht hinter ihr und es ist ein gutes Team, welches für die Interessen unserer Branche steht. Wenn ich jetzt z.B. die Geschäftsstelle sehe, ist alles organisiert und strukturiert. Es ist ganz klar, so etwas kann man nicht in den ersten Jahren aufbauen. Es war ein Entwicklungsprozess, der den Verband geprägt hat und der ihm zu dem gemacht hat, was er heute ist. Er ist ein moderner Dienstleister für seine Mitgliedsunternehmen. Er hat Akzeptanz in Thüringen, im Tourismus, in der Politik und bei seinen Mitgliedern, auch wenn sich die Mitgliederzahl leider noch nicht so positiv entwickelt hat. Es gibt immer noch Unternehmer, die sich zurücklehnen und sich sagen, der Verband wird es schon machen. Dies war damals nicht so. Damals engagierten sich alle. Heute steckt eine gewisse Gleichgültigkeit in der Luft. Ich kann nur alle Unternehmer der Gastronomie- und Hotellerie aufrufen, Mitglied im Verband zu werden, weil das was man an Beitrag zahlt, bekommt man an Leistung überproportional zurück.
Falk NeubeckAparthotel „Am Rennsteig“
Falk Neubeck ist Geschäftsführender Gesellschafter des Aparthotels „Am Rennsteig“ in Wurzbach. Zugleich engagiert er sich im Ehrenamt als Vizepräsident des DEHOGA Thüringen.
Wie sind Sie seinerzeit auf den Standort Wurzbach in Thüringen gekommen, um dort ein Familienhotel zu betreiben?
Wir sind auf das Hotel, was seinerzeit ein FDGB-Haus war, nach der Wende aufmerksam geworden. Zu dem Zeitpunkt war ich im Hotelgewerbe im Nachbarland Bayern aktiv. Doch als waschechten Thüringer, ich bin in Rohrbach bei Saalfeld geboren, zieht es einen irgendwann wieder in die Heimat. Und so sind wir auf der Suche in Thüringen gewesen, um in der Aufbruchsstimmung ein neues Hotel zu finden und zu betreiben. In dieser Zeit stießen wir auf das damalige FDGB-Ferienheim, was wir dann schließlich gekauft und gleich einer umfassenden Investition unterzogen haben. Natürlich war für uns eines klar, dass aufgrund der Flächenverhältnisse zwischen Nutzfläche für die Gäste und Wirtschaftsfläche ein sehr großes Disverhältnis bestanden hat. Dies war offensichtlich in der ehemaligen DDR so üblich. Hier haben wir angesetzt aber auch mit der jetzt zum Abschluss gebrachten Investition sind wir noch nicht am Ende. Es werden auch zukünftig weitere Investitionen folgen.
Wie schätzen Sie die Zukunftsfähigkeit der Zielgruppe Familien im Tourismus ein?
Wenn wir nicht an diese Zielgruppe glauben würden bzw. geglaubt hätten, würden wir uns nicht engagieren. Schlussendlich sind wir ein Familienunternehmen indem unser gesamtes Vermögen steckt. Hier sehe ich auch insbesondere die Herausforderung in der strategischen Unternehmensentwicklung für uns Unternehmer, dass das Unternehmen Fortbestand hat. Hier setze ich auf meine Kinder, die das Unternehmen dann hoffentlich weiter führen werden. Die Zielgruppenproblematik bezieht sich ja nicht nur auf Eltern mit Kindern. Mittlerweile sind auch ein nicht unerheblicher Anteil unserer Gäste Großeltern, die mit ihren Enkelkindern verreisen. Natürlich ist die Zielgruppe Familie insgesamt auch sehr homogen insbesondere nach sehr unterschiedlichen Angeboten. Wir brauchen eine bestimmte Größe und Grundauslastung, damit beispielsweise die Animation anbietbar und finanzierbar ist. Wir freuen uns, dass wir immer wieder Stammgäste begrüßen können. Genau darin liegt auch die Herausforderung, dass wir uns jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen müssen. Insofern, wenn uns dies weiterhin gelingt, bin ich davon überzeugt, dass wir auch am Markt unsere Chance haben. Natürlich kann man auch immer den Standort Wurzbach, ein kleiner Thüringer Ort am Beginn des Rennsteigs, schlechtreden. Nur dies ist grundsätzlich nicht gegeben, weil die Entfernung zur Autobahn tatsächlich nur 20 Minuten sind und dies ist die sich durch Deutschland als Nord-Süd-Achse durchziehende A9. Natürlich ist die Erreichbarkeit ein wichtiger Punkt, aber da denke ich ist unser Standort genau richtig.
Die letzte umfassende Investition insbesondere in Familienzimmer und Schwimmbad haben Sie vor drei Jahren begonnen und während des laufenden Betriebes gestemmt.
Die Planung für die Investition hatte einen Vorlauf von zwei Jahren. Natürlich war uns bewusst, dass genau die kleinen Zimmer unser Manko gewesen sind. Familienzimmer heißt heutzutage, dass die Eltern oder Großeltern nicht über den Gang in das zweite Zimmer wollen, sondern Durchgangstüren gegeben sind. Das haben wir in sehr vielen Zimmern umgesetzt. Seinerzeit kann ich mich noch sehr gut daran erinnern, dass bei der GRW-Beantragung die Frage stand, wieso unsere Zimmerzahl nicht vermehrt sondern vermindert wird. Genau dies war schlussendlich der Grund dafür, da wir die Zimmer größer gemacht haben. Vor allem und darüber sind wir sehr froh, die längeren Aufenthalte wollen ein größeres Zimmer haben. Ferner brauchten wir dringend einen Gang von unserem Schwimmbad ins Hotel, denn auch in Wurzbach ist Winter und schlechtes Wetter. Da ist es ein Manko, wenn es keine direkte Anbindung gibt. Wir können es uns als Familienunternehmen nicht leisten, dass Haus ein halbes oder dreiviertel Jahr zu schließen, um umfassende Investitionen zu realisieren. Deshalb musste dies im laufenden Betrieb und jeweils Zimmer für Zimmer geschehen. Es war eine Beanspruchung für unsere Mitarbeiter, Gäste und alle beteiligten Firmen und nahm deshalb einen längeren Zeitraum in Anspruch.
Wie zufrieden sind Sie mit der Unterstützung Ihrer Partner bei Planung und Realisierung?
An erster Stelle möchte ich unseren Mitarbeitern danken, die uns seit Jahren bei der Realisierung unseres Angebotes für unsere Gäste unterstützen. Unsere Bank Sparkasse Saale-Orla unterstützte uns von Anfang an. Nichts ist aus meiner Sicht wichtiger, als die Bank an seiner Seite zu haben und mit dieser vertrauensvoll zusammen zu arbeiten. Immer wieder ist zu lesen, dass Banken Investitionen in unserer Branche eher sehr negativ gegenüber stehen, dies hat sicherlich auch Ursachen. Aus unserer Sicht war es wichtig, mit Beginn der ersten Planung bis zur Realisierung mit jeder Änderung die Bank mit einzubeziehen. Auch die Thüringer Aufbaubank hat uns sehr unterstützt, dafür gilt auch unser Dank. Nicht zuletzt haben natürlich die umfassenden Firmen, die vor der Herausforderung standen, während des laufenden Betriebes diese Investitionen zu realisieren, neue Erfahrungen machen dürfen. Unterm Strich bin ich positiv beeindruckt. Es hat schlussendlich alles geklappt.
Sie sind Vizepräsident des DEHOGA Thüringen. Was veranlasst Sie zu dieser ehrenamtlichen Tätigkeit?
Um Interessen der Branche zu erwirken und auch politisch durchsetzen zu können, brauchen wir einen Unternehmerverband, der akzeptiert wird. Dies gilt zum einen nach innen zu unseren Mitgliedern für die wir ganz konkrete Dienstleistungen erbringen, aber eben auch andererseits nach außen gegenüber der Politik, der Industrie, Verwaltungen und unseren Partnern.
Unser DEHOGA Thüringen ist ein sehr guter Dienstleister und erfüllt die Anforderungen. Dazu braucht es natürlich neben den Mitarbeitern, die täglich einen super Job machen, auch das Ehrenamt. Es müssen sich auch die Unternehmer engagieren und sich einbringen, sonst funktioniert ein Verband nicht. Natürlich habe ich auch eingedenk der Anforderungen in unseren Unternehmen wenig Zeit für Ehrenamt, aber ich nutze eben diese und setze mich gern für die Interessen unserer Kollegen ein.
Jens Dzurny„Aposto Gera“
Jens Dzurny, Geschäftsführer der Aposto Gera GmbH ist seit 01.07.2014 Mitglied im DEHOGA Thüringen. GGM sprach mit ihm, insbesondere auch zur Nutzung der verbandlichen Leistungen des DEHOGA Thüringen.
Welche Vorteile sehen Sie in der Mitgliedschaft?
Die Vorteile liegen auf der Hand. Vom DEHOGA Thüringen bekomme ich alle Informationen, sei es zum Beispiel Mindestlohn, Kennzeichnung Allergener Stoffe oder Bettensteuer aus erster Hand. Bei Rechtsfragen bin ich ebenso an der richtigen Adresse. Besonders interessant finde ich die regelmäßig stattfindenden Wirtsstammtische. Hier besteht der direkte Kontakt zu Kollegen und man kann sich gegenseitig austauschen und auch Rat geben. Natürlich dürfen auch die Vergünstigungen durch die DEHOGA Rahmenvertragspartner nicht vergessen werden.
Welche Leistungen haben Sie bislang vom DEHOGA Thüringen e.V., bzw. planen Sie?
Im Herbst besuchte ich die wissenswerte-Veranstaltung „Achtung Zollkontrolle“. Außerdem habe ich bereits die rechtliche Beratung zum Thema Immobilienrecht, Mieterschutz und Umsatzausfall in Anspruch genommen.
Wie attraktiv finden Sie die Angebote unserer Rahmenvertragspartner und nehmen Sie diese in Anspruch?
20 Prozent GEMA Rabatt sprechen für sich und den DEHOGA Thüringen. Das Neue Carconcept33 hört sich sehr interessant an.
Was wünschen Sie sich von Ihrem Verband bzw. haben Sie Verbesserungsvorschlage, was Ihr Verband verändern sollte?
Direkte Wünsche an den Verband habe ich nicht. Allerdings wünsche ich mir mehr Einbringen der Kollegen. Ab und zu sollte jeder einmal an Wirtestammtischen teilnehmen oder Tagungen besuchen.
Bilden schadet nicht. Vor allem merkt man bei den Stammtischen, dass man ist nicht allein mit seinen Problemen ist. das bewirkt manchmal Wunder gemeinsam zu diskutieren und Lösungen zu suchen.
Wie sind ihre Aussichten für die Zukunft?
Ich muss erst mal danke sagen – „Danke DEHOGA Thüringen“ für die Mithilfe und dem Tipp der Anwaltskanzlei Dahmen & Unger. Ohne die Beratung und Hilfe von Rechtsanwalt Thomas Dahmen und der DEHOGA Unterstützung und Mithilfe der Stadt Gera wäre ich nicht weitergekommen und nicht da wo ich jetzt bin.
Was ist Ihr erster Gedanke beim Stichwort DEHOGA Thüringen?
Wir sind mit jeder Frage die wir haben beim DEHOGA Thüringen an der richtigen Stelle. Man erhält Unterstützung auf allen Gebieten – egal wie die Frage heißt.
Welche Angebote haben Sie bisher genutzt?
Über den Verband haben wir die Unternehmensberatung in Anspruch genommen. Mitarbeiter schauten aus der Sicht der Gastronomie auf das Geschäft und gaben Tipps für die Verbesserung. Ebenso positiv war die Energieberatung.
Alles unter einem Dach heißt es im Kompetenzzentrum. Was bringen Sie damit in Verbindung?
Die Bandbreite des DEHOGA Thüringen kann man gar nicht in Worte fassen. Neben den aktuellen Seminaren, denkt der Verband nicht nur an die bestehenden Mitglieder, sondern kümmert sich auch um den Nachwuchs. Beim Tag der offenen Tür der Berufsschule war unsere Enkelin so begeistert, dass sie am liebsten gleich losgelegt hätte. Ganz klar, dies wird Ihre Berufsschule.
Dann haben Sie bestimmt auch vom Wohnheim gehört?
Klasse , dass es seit letztem Sommer das Wohnheim gibt. An alles wird eben beim DEHOGA Thüringen gedacht. Vollkommen zu Recht wirbt das DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum mit den Worten „Alles unter einem Dach“.
Auf einer Schulnotenskala – welche Note erhält der Unternehmerverband?
Ganz klar eine Eins. Kurz um: DEHOGA Thüringen – das ist unser Verband!
Thomas GünzelScheidender Direktor Evangelisches Allianzhaus, Bad Blankenburg
Was ist Ihr erster Gedanke beim Stichwort DEHOGA Thüringen?
Thomas Günzel: Der DEHOGA Thüringen wurde für mich in den zurückliegenden fünf Jahren, in denen ich als Leiter des Evangelischen Allianzhauses und damit als Quereinsteiger im Bereich Hotel- und Gastronomiewesen gearbeitet habe, zur ersten Adresse, wenn es um Interessenvertretung für unsere Branche und um Weiterbildung und Information geht.
Welche Vorteile sehen Sie in der Mitgliedschaft?
Ich habe es genossen und bin sehr dankbar dafür, dass ich bei unterschiedlichen Themen schnell und unkompliziert anfragen konnte und am Telefon, per E-Mail oder im persönlichen Gespräch kompetente Antworten bekam, die mir weitergeholfen haben. Außerdem bin ich der Meinung, dass jeder Gastronomiebetrieb, der erfolgreich im mittleren Marktsegment arbeiten möchte, also nicht im untersten Billigbereich und nicht für die Superreichen, heute nicht auf eine Zertifizierung verzichten muss. Bei der Erlangung der Sterne-Klassifizierung hat der Hotelier nicht nur ein anerkanntes Zertifizierungssystem, sondern auch gute Berater an seiner Seite.
Welche Angebote haben Sie genutzt?
Die Sterne-Klassifizierung möchte ich an erster Stelle nennen. Daneben habe ich gern an den Fachgruppentreffen teilgenommen – leider hatte ich wegen häufiger Terminüberschneidungen zu wenig Zeit dafür. Stets habe ich die Informationen und Weiterbildungsangebote des DEHOGA Thüringen aufmerksam verfolgt und an unsere Mitarbeiter weitergegeben. Einige wurden wahrgenommen. Mir war zum Beispiel die Weiterbildung in Sachen Allergenkennzeichnung besonders wichtig.
Haben Sie Verbesserungsvorschläge, was Ihr Verband verändern sollte?
Ich habe mich stets gut beraten und betreut gefühlt und hatte nie Schwierigkeiten, umgehend persönlichen Kontakt zu bekommen und fachlichen Rat oder entsprechende Auskünfte zu erhalten. Besonders Steffen Fischer und Dirk Ellinger möchte ich für mich hervorheben. Doch ich würde es begrüßen, wenn es verstärkt zu fachlichen Begegnungen in den einzelnen Häusern käme. Wie gesagt, es fehlte mir selbst zu oft an der Zeit, aber Fachgruppensitzungen hin und her, in Mitgliedshäusern oder auch sporadische Besuche von DEHOGA-Mitarbeitern vor Ort können helfen, dass man sieht, wie Partner und Mitbewerber anderenorts arbeiten. Darüberhinaus können diese DEHOGA-Mitarbeiter mit geschultem Blick bei spontanen Beobachtungen entsprechende Tipps geben, um möglicher Betriebsblindheit vorzubeugen. Dies hilft immer, aktuelle Entwicklungen schnell und konkret wahrzunehmen und vor Ort umsetzen zu können.
Was planen Sie für die Zukunft?
Persönlich wechsle ich zurück in mein ursprüngliches Fachgebiet als Pfarrer und werde in der Diakonie-Stiftung in Sachsen als solcher arbeiten. Witzigerweise wird sich mein Büro dann direkt über den Räumen des DEHOGA Sachsen, Regionalverband Chemnitz, befinden. Vielleicht ergibt sich so ein unerwarteter Erfahrungsaustausch. Auf das Allianzhaus in Bad Blankenburg sehe ich weitere große Herausforderungen zukommen. Das Städtedreieck im Thüringer Südosten ist keine Boom-Region und touristisch haben Saalfeld und Rudolstadt bessere Voraussetzungen als das so reizvolle, aber doch recht beschauliche ehemalige Kurstädtchen. Obwohl das Allianzhaus als christliches Spartenhaus eine eigene Zielgruppe hat, benötigt heute wohl jedes Hotel oder Gästehaus auch einen starken touristischen Reiz. Hier kämpfen die Bad Blankenburger Anbieter gemeinsam um bessere Rahmenbedingungen. Manche Voraussetzungen sind gegeben, aber noch viel ist zu tun und die Mitbewerber in den Nachbarstädten und der Region schlafen nicht. Auf jeden Fall freue ich mich, dass das Allianzhaus auch nach meiner Zeit mit dem DEHOGA Thüringen verbunden bleibt und zum dritten Mal nach den (drei) Sternen greift.
Das Finanzamt führte bei Ihnen eine Betriebsprüfung durch. Wer unterstützte Sie?
Als ich die Prüfungsfeststellung des Finanzamtes erhielt, setzte ich mich mit dem DEHOGA Thüringen in Verbindung. Bei Veranstaltungen zu Themen wie Steuern wies der Hauptgeschäftsführer Dirk Ellinger immer darauf hin, nicht nur mit dem Steuerberater das Gespräch zu suchen. So sendete ich den ersten Bescheid und erhielt schnell einen Gesprächstermin.
Wie war das weitere Vorgehen?
Dirk Ellinger prüfte alle Unterlagen und kalkulierte anhand der dargestellten Zahlen. In einem persönlichen Gesprächstermin auf dem Finanzamt trug der Hauptgeschäftsführer umfassend vor.
Hätten Sie beim Vorgehen etwas anders machen sollen?
Besser wäre gewesen, wenn ich gleich bei der Prüfungsanordnung den DEHOGA Thüringen einbezogen hätte. Der Verband hat den genauen Durchblick und es wäre besser gewesen, wenn gleich bei der ersten Begehung alle am Tisch gesessen hätten.
Wie sind Sie letztendlich mit dem Ergebnis zufrieden?
Durch meinen Verband wurde die Prüfung komplett betreut. Dirk Ellinger stand immer in Kontakt mit den Prüfern und erläuterte zum Beispiel Schankverluste und Fahrtenbücher.
Was raten Sie anderen Unternehmern, bei denen eine Betriebsprüfung ansteht?
Sobald der Brief von der Prüfungsstelle kommt, sollte man sich sofort mit dem Steuerfachmann Dirk Ellinger in Verbindung setzen. Auf keinen Fall sollte man allein irgendwelche Angaben machen.
Zudem sind die Steuerseminare zum Thema vom DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrum wärmstens zu empfehlen. Auch hier hält Dirk Ellinger die Seminare selbst und bringt die schwierigen Themen und Inhalte verständlich rüber.
Ina GöbelHotel Kepplers Ecke, Wingerode
Viet Cuong Nguyen ist auszubildender Koch im ersten Lehrjahr seit August 2017 im Hotel „Kepplers Ecke“ bei Ina Göbel in Wingerode im Eichsfeld.
Wie ist die Ausbildung zustande gekommen?
Über meinen DEHOGA Thüringen habe ich Anfang 2017 von der Möglichkeit, junge Menschen aus Drittländern auszubilden, erfahren. Ich habe mich gleich dafür interessiert und begeistert, weil es immer schwerer wird, Jugendliche als Nachwuchs für unsere Branche zu gewinnen. Dabei half mir der DEHOGA in Erfurt sofort und wir haben uns auf ein erstes Probearbeiten von Viet Cuong bei uns im letzten Sommer gefreut. Nach dem die gesamte Mannschaft damit einverstanden war, haben wir einen Ausbildungsvertrag mit Viet Cuong Nguyen geschlossen und im August ging es sofort los. Viet Cuong wohnt im Haus und ist familiär angebunden. Selbst zu Weihnachten hat er von allen Mitarbeitern ein persönliches Geschenk bekommen.
Arlette UngerWeil Gemeinschaft zählt
Der Erfolg unserer Branche lebt von Menschen, die anpacken, gestalten und zusammenhalten.
Werden Sie Teil des DEHOGA Thüringen – gemeinsam bewegen wir mehr.