DEHOGA Thüringen

Landkreis Greiz hebt Innengastronomie-Verbot auf

Ab Donnerstag, 21. Mai, 00:00 Uhr, dürfen auch im Landkreis Greiz die Gaststätten ihren Innenbereich öffnen. Die vom Thüringer Gesundheitsministerium zum 14. Mai angewiesenen  schärferen Regeln für den Landkreis Greiz sind damit aufgehoben.

Zur Allgemeinverfügung

Stand 15.5.2020 / 13.00 Uhr: Neue Thüringer Verordnung vom 12. Mai / Ausnahmen im LK Sonneberg und Greiz / Jena / Weimar veröffentlicht

Thüringer Verordnung zur Freigabe bislang beschränkter Bereiche und zur Fortentwicklung der erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung  der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 (Thüringer SARS-CoV-2-Maßnahmenfortentwicklungsverordnung -ThürSARS-CoV-2-MaßnFortentwVO-) Vom 12. Mai 2020

https://corona.thueringen.de/behoerden/ausgewaehlte-verordnungen

Abweichungen / Ausnahmen

Jena:
Grundsätzlich müssen die Abstände von 1,5 m zwischen Gästen unterschiedlicher Tische gewährleistet sein. An einem Tisch dürfen Personen aus zwei unterschiedlichen Haushalten sitzen.

In den Innenbereichen gelten weitere Regeln:

  • Bei Abstand unter 1,5 m Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung erforderlich.
  • Überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann, muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Dies betrifft das Personal beim Bedienen und Abräumen, aber ebenso die Gäste beim Betreten und Verlassen der Gasträume sowie beim Verlassen des Sitzplatzes. Am Tisch muss keine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Um Infektionen bei Auftreten eines Corona-Falls nachverfolgen zu können, müssen Gaststätten und gastronomische Bereiche von Hotels und Pensionen eine Tagesliste der Gäste im innengastronomischen Bereich führen. Eine Person pro anwesendem Haushalt muss folgende Angaben hinterlassen: Vor- und Familienname, Anschrift, Telefonnummer und E-Mail. Darüber hinaus muss die Tischnummer und die Zeitdauer des Besuches erfasst werden.
  • Die Listen müssen vom Betreiber für 3 Wochen aufbewahrt und auf Verlangen dem Gesundheitsamt der Stadt Jena herausgegeben werden. Die erhobenen Daten dürfen zu keinem anderen Zweck weiterverarbeitet werden und dürfen für Dritte nicht zugänglich sein. Nach 3 Wochen müssen die Listen unverzüglich vernichtet werden.

gesundheit.jena.de/sites/default/files/2020-05/2020_05_14_SAE_AllgVo-Fortentw.pdf

Landkreis Sonneberg:
Gaststätten im Innenbereich bis 28. Mai geschlossen

Aufgrund einer Weisung der oberen Fachbehörde vom 14. Mai 2020, 17:15 Uhr, war anzuordnen, dass die Gaststätten im Innenbereich auch weiterhin bis einschließlich 28. Mai 2020 zu schließen sind.

Zudem muss das Servicepersonal beim Bedienen der Gäste eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen muss. Auch die Gäste müssen, soweit sie nicht am Tisch sitzen (zum Beispiel beim Gang zur Toilette), eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. In Gaststätten haben Gäste vor dem Besuch eine entsprechende Reservierung vorzunehmen.

Mund-Nasen-Bedeckung in touristischen Einrichtungen
Die Bestimmungen zur Öffnung der Beherbergungsbetriebe zu touristischen Zwecken werden ebenfalls erweitert. So müssen die Bedienung in den Speiseräumen und das Personal an der Rezeption eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Für das Personal an der Rezeption gilt dies nicht, soweit es sich in einem mit einer durchsichtigen Abschirmung abgesicherten Bereich befindet.

Allgemeinverfügung LK Sonneberg

Landkreis Greiz:
Abweichend von den in der Thüringer SARS-CoV-2-Maßnahmenfortentwicklungsverordnung vorgesehenen Lockerungen der Beschränkungen am 15. Mai 2020 bleibt die Öffnung von Gaststätten im Sinne des Thüringer Gaststättengesetzes vom 9. Oktober 2008 (GVBI. S. 367) in der jeweils geltenden Fassung im Innenbereich bis einschließlich 28. Mai 2020 untersagt (entgegen § 12 Abs. 2 Nr. 1 ThürSARS-CoV-2-MaßnFortentwVO).

Allgemeinverfügung LK Greiz

Weimar:
Stadt übernimmt Thüringer Verordnung für Öffnung der Hotels
und Gaststätten mit einer Ergänzung beim Mund-Nasen-Schutz / zur Pressemitteilung
Allgemeinverfügung Weimar

Gastgewerbe öffnet ab 15.5.2020: Kabinett beschließt weitere Lockerungen

Im Anschluss an die Videoschaltkonferenz der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder mit der Bundeskanzlerin am 6. Mai 2020 hat sich die Landesregierung über ihr weiteres Vorgehen bei der Pandemiebekämpfung verständigt.

Gastronomie und Tourismus:
Die Landesregierung sieht die Öffnung touristischer, insbesondere gastgewerblicher Betriebe vor, sofern die strengen Hygienevorschriften, die besonderen branchenspezifischen infektionsschutz- und arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen sowie die geltenden Abstandsregeln vollumfänglich berücksichtigt werden.

Die Öffnung soll am 15. Mai erfolgen. Sie umfasst  Campingplätze sowie Ferienwohnungen, Ferienhäuser und vergleichbare Angebote, Gastronomie, Hotellerie und Gastgewerbe. Regelungen zum Ausschank alkoholischer Getränke treffen die Kommunen eigenständig.

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Quelle: Thüringer Staatskanzlei vom 6.5.2020

DEHOGA begrüßt konkrete Öffnungstermine für Restaurants und Hotels

(Berlin, 6. Mai 2020) Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA Bundesverband) zeigt sich erleichtert über die nun genannten Öffnungstermine für Restaurants und Hotels. „Wir begrüßen, dass es endlich konkrete Öffnungsperspektiven für das Gastgewerbe in den einzelnen Bundesländern gibt“, sagt Guido Zöllick, Präsident des DEHOGA Bundesverbandes.

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DEHOGA-Position zum Wiederhochfahren - Stand 27.04.2020

Generelle Regeln zum Gästeschutz und zum Arbeitsschutz regeln die „Leitplanken“. Dafür trägt die Politik – das heißt Bund und Länder in Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten - die Verantwortung. Daneben treten die für den jeweiligen Betrieb zutreffenden und angemessenen Schutzmaßnahmen, die der Unternehmer festlegt und verantwortet. Der DEHOGA bringt sich in die Beratungen der Gesetz- und Verordnungsgeber konstruktiv, mit Fachexpertise und Blick auf Praxistauglichkeit ein. 

Unser Leitmotiv dabei: Soviel wie nötig, so wenig wie möglich gesetzlich regeln – und zwar so schnell wie möglich. In Verantwortung für Gesundheit und Wirtschaft.

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Arbeitsschutzstandard COVID 19 - BGN veröffentlicht Konkretisierung für das Gastgewerbe

Sicherheit und Gesundheitsschutz haben oberste Priorität, wenn es um Arbeit in Zeiten der Corona-Pandemie geht. Dem Arbeitsschutz kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Ein Hochfahren betrieblicher Tätigkeiten kann daher nicht ohne ein (über das bisherige und vorherige Maß hinausgehendes) Hochfahren des Infektionsschutzes am Arbeitsplatz erfolgen. 

Ergänzend zu den Vorschlägen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands für ein verantwortungsvolles Wiederhochfahren in Zeiten der Corona-Pandemie hat die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) entsprechende Kriterien in einer Praxishilfe zusammengestellt, die, sobald Lockerungen in Kraft treten, eingehalten werden müssen.

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DEHOGA fordert sofortiges Rettungspaket für das Gastgewerbe

Die am 15.04.2020 getroffenen Entschei-dungen zu den Corona-Maßnahmen beweisen erneut, dass das Gast-gewerbe die hauptbetroffene Branche der Krise ist. „Unsere Betriebe waren die ersten, die geschlossen wurden, und sind nun die letzten, die wieder öffnen dürfen“, erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deut-schen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband).

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Bundeswirtschaftsministerium hilft mit bis zu 4.000 Euro Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler in der Corona-Krise

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 Euro ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen sind in dieser Woche in Kraft getreten und gelten befristet bis Ende 2020.

Wir beraten Sie gern!

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06.04.2020 Wirtschaftsministerium legt „Ausbildungszuschuss“ für Unternehmen mit Lehrlingen auf

Tiefensee: Azubis in der Krise nicht kündigen – Fachkräftenachwuchs halten

Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee hat an die Unternehmen im Freistaat appelliert, Ausbildungsverträge trotz der momentanen Krise nicht zu kündigen. „Betriebe sollten den Fachkräftenachwuchs halten, auf den sie nach ‚Corona‘ dringend wieder angewiesen sein werden“, sagte Tiefensee heute in Erfurt. Zur Unterstützung von ausbildenden Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie ganz oder teilweise von Schließung betroffen sind, legt das Wirtschaftsministerium einen „Ausbildungzuschuss“ auf.

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03.04.2020: FAQs zur Kurzarbeit aufgrund der Corona-Folgen

Die Corona-Pandemie hat Deutschland fest im Griff. Seit letzter Woche sind die Betriebe der Hotellerie und Gastronomie überwiegend vollständig geschlossen. Nur sehr eingeschränkte gastgewerbliche Aktivitäten wie Liefer- und Abholdienste und nicht touristische Übernachtungen sind nach den Allgemeinverfügungen der Bundesländer teils noch zulässig und können je nach Bundesland und individuellen Gegebenheiten von einigen wenigen Betrieben genutzt werden. Aufgrund sehr vieler Anfragen zum Thema, wurde der FAQ – Katalog vom DEHOGA Bundesverband aktualisiert und ebenso auch Musterverträge zur kurzfristigen und geringfügigen Tätigkeiten erstellt.

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Corona-Soforthilfeprogramm für die Thüringer Wirtschaft - jetzt beantragen

Das Soforthilfeprogramm richtet sich an gewerbliche Unternehmen bis zu 50 Beschäftigte einschließlich Einzelunternehmen.

Es wird ein verlorener Zuschuss in folgender Höhe gewährt:

bis 5 VbE                                   5.000 €
bis 10 VbE                               10.000 €
bis 25 VbE                               20.000 €
bis 50 VbE                               30.000 €

Hier gehts zum Antragsformular sowie zu weiteren Informationen.