Ausbildungskoordination

INA GÖBEL HOTEL „KEPPLERS ECKE“ IN WINGERODE

Viet Cuong Nguyen ist auszubildender Koch im ersten Lehrjahr seit August 2017 im Hotel „Kepplers Ecke“ bei Ina Göbel in Wingerode im Eichsfeld.

Wie ist die Ausbildung zustande gekommen?

Ina Göbel: Über meinen DEHOGA Thüringen habe ich Anfang 2017 von der Möglichkeit, junge Menschen aus Drittländern auszubilden, erfahren. Ich habe mich gleich dafür interessiert und begeistert, weil es immer schwerer wird, Jugendliche als Nachwuchs für unsere Branche zu gewinnen. Dabei half mir der DEHOGA in Erfurt sofort und wir haben uns auf ein erstes Probearbeiten von Viet Cuong bei uns im letzten Sommer gefreut. Nach dem die gesamte Mannschaft damit einverstanden war, haben wir einen Ausbildungsvertrag mit Viet Cuong Nguyen geschlossen und im August ging es sofort los. Viet Cuong wohnt im Haus und ist familiär angebunden. Selbst zu Weihnachten hat er von allen Mitarbeitern ein persönliches Geschenk bekommen.

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Kooperationsnetzwerk „Ausbildung im Thüringer Gastgewerbe“

Der DEHOGA Thüringen weiß um die Problematik des Branchennachwuchses. Aus diesem Grund setzt der Unternehmerverband nicht nur, aber auch verstärkt auf die Vermittlung von ausländischen Auszubildenden.

Bei der Auswahl der Teilnehmer aus dem Ausland wird neben grundlegenden Deutschkenntnissen vor allem sehr viel Wert auf die Motivation gelegt, im Gastgewerbe in Thüringen lernen und arbeiten zu wollen.

Es gibt dabei keinerlei Einschränkungen bei der Auswahl der Teilnehmer für unsere Ausbildungsprogramme.

Zunächst hat der DEHOGA Thüringen spanische Auszubildende vermittelt, die sich nach 3-jähriger Ausbildung der praktischen Prüfung gestellt haben. Seit nunmehr drei Jahren vermitteln wir mit unserer Partnerorganisation Iassist24 vietnamesische Auszubildende und seit 2017 auch marokkanische Auszubildende.

Unsere Zielgruppe
Die Zielgruppe  für die Ausbildung im Gastgewerbe des Freistaates Thüringen sind neben Thüringern und aus angrenzenden Bundesländern stammenden Jugendlichen, ausländische Jugendliche aus der EU oder Drittstaaten,  die eine Affinität zum Gastgewerbe aufweisen und gerne eine berufliche Laufbahn in unserem Gewerbe beginnen wollen. Die zu vermittelnden Jugendlichen sind im Alter von 16 bis 30 Jahren. Sie haben Motivation und Interesse an einem Beruf im Gastgewerbe und idealerweise bereits Vorerfahrungen in der Branche gesammelt.

Die Teilnehmer müssen als Schulabschluss einen Realschulabschluss bzw. das Abitur vorweisen und mittels eines zertifizierten Dokumentes ein Sprachniveau von mindestens B1 nachweisen.

Unsere Projektpartner
Iassist24 kümmert sich als Projektpartner um das vietnamesische Ausbildungsprojekt, speziell um die Akquise der vietnamesischen Jugendlichen. Die Auswahl erfolgt vor Ort durch Auswahlinterviews.

Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), hat ein Projekt mit marokkanischen Jugendlichen ins Leben gerufen, um legale Wege der Migration aufzuzeigen. Die GIZ ist für die Akquise und die Auswahl der Teilnehmer vor Ort verantwortlich, sowie für die Organisation der Sprachkurse vor Ort.

Wir bieten
Berufsschule mit praxisnaher Ausbildung, Wochen- bzw. Blockunterricht (je 3- 4 Wochen) und vor allem kompetente und erfahrene Lehrkräfte.

Unsere Berufsschule ist eine Schule in freier Trägerschaft.

Die Schulnetzplanung gilt grundsätzlich im Freistaat Thüringen nicht für Schulen in freier Trägerschaft, also mithin unsere Berufsschule. Ausbildungsbetriebe können ihre Berufsschüler unabhängig vom regionalen Schulstandort anmelden.

Die durch den DEHOGA Thüringen vermittelten Auszubildenden lernen alle gemeinsam an der Berufsschule des DEHOGA Thüringen Kompetenzzentrums. Unser Versprechen als von einem Unternehmerverband getragene Berufsschule heißt:

Praxisnähe!

Mehr unter: https://www.hotelfachschule-erfurt.de/fach-berufsschule/berufsschule/versprechen/

Unsere Ausbildungskoordinatoren helfen Ihnen dabei, alle rechtlichen Voraussetzungen zu erfüllen. Beispielhaft sind hier zu nennen: 

- Anmeldung und Organisation der Berufsschule
- Durchführung Überbetrieblicher Ergänzungslehrgänge, 
- Organisation des eventuell notwendigen Sprachunterrichts,
- Übernachtung im Wohnheim und vieles mehr.

Das Ziel des DEHOGA Thüringen ist es dabei, das „RUNDUM SORGLOS PAKET“ bei allen formalrechtlichen Angelegenheiten anzubieten. 

Sie haben Interesse an ausländischen Auszubildenden?

Die sieben Schritte zur Fachkräftesicherung:

1.        LOI ausfüllen und an uns senden (erhalten Sie von der Ausbildungskoordination)

2.       Unsere Ausbildungskoordination wird sich sehr gern bei Ihnen  melden

3.       Vermittlung von Hospitationswoche/-n zum Reinschnuppern in den Berufszweig

4.       Anbieten des Ausbildungsvertrages zum 01.03./ 01.09. oder 01.12. des jeweiligen Jahres

5.       Ausbildung im Unternehmen und an der Berufsschule des DEHOGA Thüringenn Kompetenzzentrums mit Sprachkursen und überbetrieblichen Ergänzungslehrgängen

6.       3-jährige Ausbildung mit Abschlussprüfung

7.       Ziel: Übernahme des Auszubildenden

Für Ihre Interessenbekundung nutzen Sie bitte den LOI-intern oder LOI extern


Informationen zur Schuljahresplanung finden Sie hier.

Übernachtungsmöglichkeiten im Wohnheim „Wohnen am Borntal“

 

Weitere Informationen unter: https://www.hotelfachschule-erfurt.de/fach-berufsschule/berufsschule/

Berufliche Anerkennung von Fachkräften aus dem Ausland

Für die Unternehmen wird es immer schwieriger Fachkräfte zu finden. Auch Hoteliers und Gastronomen suchen händeringend qualifizierte Mitarbeiter. Für viele Betriebe bieten ausländische Fachkräfte hier eine Chance. Viele Unternehmen sind jedoch unsicher, über welche Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit ausländischem Berufsabschluss tatsächlich verfügen, wenn sie Bewerbungen ausländischer Fachkräfte erhalten. Hier setzt die berufliche Anerkennung an.

Seit 2012 gibt es in Deutschland die gesetzliche Möglichkeit, einen im Ausland erworbenen Berufsabschluss anerkennen zu lassen. In Rahmen dieses Verfahrens wird offiziell und rechtssicher ermittelt, wie groß die Übereinstimmung der ausländischen Qualifikation mit dem vergleichbaren deutschen Referenzberuf ausfällt. Der Anerkennungsbescheid stellt das Ergebnis dieser Gleichwertigkeitsprüfung abschließend übersichtlich und in deutscher Sprache dar und trägt dazu bei, dass die Wirtschaft ausländische Fachkräftepotenziale bestmöglich nutzen kann.

Die Berufsanerkennung obliegt den Kammern, also beispielsweise den Handwerks- und den Industrie- und Handelskammern. Alternativ bietet das Internetportal der Bundesregierung zur Berufsanerkennung unter www.anerkennung-in-deutschland.de/html/de/ mit dem „Anerkennungsfinder“ ein Tool, mit dem man die zuständige Stelle auch selber ermitteln kann. Eine Anerkennungsprüfung steht auch all jenen offen, die keine formalen Dokumente über ihre Qualifikationen vorweisen können (etwa, weil Zeugnisse verloren gegangen oder vernichtet sind).

 

Projekt Ausbildungskoordination

Andreas Müller

Projektleiter

Andreas Müller

Telefon 0361 / 4207447

Kontakt


Janice Müller

Projektmitarbeiterin

Janice Müller

Telefon 0361 / 5907877

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