1. Qualitäts-Preis 2011

ServiceQualitätsPreis 2011 - Preis für die beste Service-Maßnahme

Unser herzlicher Dank gilt allen Teilnehmern des 1. Thüringer ServiceQualitätsPreises. Unsere Gewinner sind:

v.l.n.r. Jakob von Weizsäcker (Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung und Tourismus), Sebastian Rögner (Geschäftsführer Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt), Gudrun Münnich (Präsidentin DEHOGA Thüringen), Elisabeth Pauli (Leiterin Tourist-Information Limbach), Cornelia Lorz (Mitarbeiterin Tourist-Information Limbach), Herbert Knischka (Geschäftsführer Tourismusverband Kyffhäuser), Sarah Börner und Tillmann Schröter (Mitarbeiter Dorint Am Goethepark Weimar)

Platz 1 : AG Tourist-Information Limbach

 

Platz 2: Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt

 

Platz 3: Dorint Am Goethepark Weimar & Tourismusverband Kyffhäuser e.V.


v.l.n.r. Jakob von Weizsäcker (Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung und Tourismus), Sebastian Rögner (Geschäftsführer Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt), Gudrun Münnich (Präsidentin DEHOGA Thüringen), Elisabeth Pauli (Leiterin Tourist-Information Limbach), Cornelia Lorz (Mitarbeiterin Tourist-Information Limbach), Herbert Knischka (Geschäftsführer Tourismusverband Kyffhäuser), Sarah Börner und Tillmann Schröter (Mitarbeiter Dorint Am Goethepark Weimar)

Platz 1 : AG Tourist-Information Limbach

 

Platz 2: Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt

 

Platz 3: Dorint Am Goethepark Weimar & Tourismusverband Kyffhäuser e.V.

1. Platz

AG Tourist-Information Limbach - „Hörerlebnis Rennsteig“

Ist der Thüringer Wald altbacken? Wie kann dieser entstaubt und verjüngt werden? Die einmalige Geschichte des Rennsteigs sollte ansprechend von Jugendlichen für alle Zielgruppen aber insbesondere auch die junge Generation erzählt werden.

Mit Hilfe des Gymnasiums Neuhaus erarbeiteten die Schüler der Theater AG die Themenvorgaben zum Rennsteig das „Hörerlebnis Rennsteig“ an 12 Punkten mit jeweils einem individuellen, lebendigen Hörerlebnisses. Diese Hörspiele wurden professionell gemischt und auf einem zentralen Rechner eingespielt. Abrufbar sind sie nun per Handy oder mit dem ausleihbaren MP3 Player.

Immerhin bereits auf 18 km Rennsteig ist diese Service-Maßnahme für jedermann auch mit dem persönlichen Handy nutzbar. Eine Idee, die in der Tat auch auf die restlichen 150 km des Rennsteigs ausgedehnt werden könnte.

Die Begründung der Jury

Die Tourist-Information Limbach überzeugte die Jury mit dem besonderen Service „Hörerlebnis Rennsteig“.

Die Nutzung der modernen Medien im Einklang mit der Natur sowie die Verjüngung des Produktes „Geschichte“ zeichnen diese Service-Maßnahme im hohen Maße aus. Altes wird neu und einprägsam aufbereitet und berührt die emotionale Ebene des Gastes. Jeder Wanderer kann das Produkt nutzen, sei es mit dem eigenen Handy oder durch das Ausleihen der MP3 – Player in der Tourist-Information.

Der Kunde steht bei diesem Produkt im Vordergrund. Die Maßnahme zeichnet sich durch ihr Entwicklungspotenzial für die gesamte Region aus. Schon aus Marketinggesichtspunkten sollte eine Ausweitung des „Hörerlebnisses“ auf die gesamte Rennsteigwanderstrecke umgesetzt werden. Auf diese Weise könnte der Rennsteig mit einem dynamischen attraktiven Alleinstellungsmerkmal aufwarten, das die Einzigartigkeit des Thüringen-Highlights liebesvoll vermittelt. Zielgruppen sind alle Altersklassen, aber durch die besondere Faszination der emotionalen Aufbereitung der sympathisch gesprochenen Texte durch die Schüler werden gerade Kinder und Jugendliche besonders angesprochen. Ganz im Sinne der Landestourismuskonzeption steht hier das jüngere Publikum verstärkt im Fokus.

Bei der Umsetzung überzeugte die Jury, neben dem Einbezug regionaler Partner, hierfür ist das Gymnasium Neuhaus zu nennen, vor allem auch die Heimatverbundenheit und die relativ geringen Kosten für die Erstellung des „Hörerlebnis Rennsteig“. Eine innovative Idee, deren Erfolg sich bereits seit September 2010 zeigt.

Daneben standen die Ideen „Ort der Stille“ und das „Servicetelefon“ die im Gesamten eine runde Sache bilden und mit dem ersten Platz des ServiceQualitätsPreises gewürdigt werden.

2. Platz

Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt

„Schneefall in Thüringen – das soll unsere Gäste nicht kratzen!“

Sobald die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, erwartet die Autofahrer der morgendliche Eiskratzeinsatz. Der Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt nimmt den Gästen bereits seit einem Jahr dieses „ungeliebte Ritual“ ab. Während der Winterzeit besteht der zusätzliche Service darin die Scheiben der Fahrzeuge der Gäste zu enteisen, so dass der Gast entspannt zum Geschäftstermin oder winterlichen Ausflug aufbrechen kann. Dieser Service ist morgens zu Beginn der regulären Frühstückszeit bereits erledigt und wird bei Schneefall am Tag selbstverständlich wiederholt.

Die Tatsache, dass das Hotel keine Tiefgarage besitzt, zeichnet diese Maßnahme auch mit dem Umweltgedanken aus. Der Gast muss nicht mehr kratzen und der Motor wird erst zur Fahrt gestartet.

Die Begründung der Jury

Kleine Idee – große Wirkung. Seit dem letzten Jahr wird die Maßnahme, welche nun den zweiten Platz erhält, umgesetzt. Aus der winterlichen Situation hat sich das Hotel eine Tugend gemacht und so einen gelungenen Überraschungseffekt für seine Gäste geschaffen.

Die Maßnahme „Schneefall in Thüringen – das soll unsere Gäste nicht kratzen!“ überzeugte die Jury durch den hohen Überraschungseffekt. Da der Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt über keine Tiefgarage verfügt und die Winter in Thüringen auch einmal lang und schneereich sein können, steht den Gästen am frühen Morgen kein beschwerliches Eiskratzen mehr bevor.

Ein sympathischer AHA – Effekt mit schlichten Mitteln. Vonnöten sind einsatzfreudiges Personal und der ein oder anderen Eiskratzer. Das Lächeln, die Freude und die Dankbarkeit der Gäste, sind die großen Pluspunkte. Eine emotionale Kundenbindung ist auch gleich dabei. Die unerwartete, „stille Maßnahme“ überzeugt ebenfalls durch die Schonung der Umwelt. Eiskratzen bei laufendem Motor ist damit passé. Das nennen wir ServiceQualität!


3. Platz

Dorint Am Goethepark Weimar - Maßnahme VIP Geschenk

Oft stellt sich die Frage, wie Sie Stammgäste bei jedem neuem Aufenthalt mit etwas überraschen können. Mit einfachen Mitteln und geringen Kosten entstand die Idee für ein monatlich wechselndes, zum Teil saisonal passendes Gastgeschenk, mit einer kurzen, informativen Beschreibung für die Stammgäste und VIP`s. Eine Gästekartei hilft dabei Doppelungen zu vermeiden.

Kreativität der Mitarbeiter für die Ideenfindung der Geschenke sowie die Nutzung regionaler und wechselnder Partner zeichnet diese gute Kundenbindungsmaßnahme aus. Dabei ist neben dem Zwiebelzopf und der Thüringer Wurstkonserve auch der Ginko-Baum aus Weimar ein beliebtes Geschenk. Das Lob und der Erfolg bei den Gästen sind dabei gewiss. Da es sich hier um eine Kundenbindungsmaßnahme handelt ist Voraussetzung: der Gast muss mindestens 15 Mal das Haus besuchen. Es sei denn, er ist ein „geborener VIP“!

Die Begründung der Jury

Der Gast muss natürlich schon des Öfteren da gewesen sein, um die Service-Maßnahme des Dorint Am Goethepark in Anspruch nehmen zu können. Es sei denn, er ist ein besonders zu verwöhnender geborener VIP. Eines ist aber gewiss, das Hotel überrascht seine Gäste immer wieder mit kleinen, aber immer regionalen attraktiven Besonderheiten.

Eine clevere Idee zur Kundenbindung, gerade für die sicherlich zahlreichen Geschäftsreisenden, die somit auch immer ein Mitbringsel für zu Hause haben. Das Gastgeschenk ab dem 15. Aufenthalt bzw. für VIP-Gäste sichert einen positiven Überraschungseffekt bei den Gästen. Daneben wird auch die Kreativität der Mitarbeiter gefordert, um Wiederholungen auch nach mehreren Jahren zu vermeiden! Hierbei ist eine korrekt geführte Gästekartei natürlich Voraussetzung.

Die Maßnahme überzeugte die Jury durch Ihre Schlichtheit. Besonders zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie auch der kleine Übernachtungsbetrieb mit geringen finanziellen Mitteln umsetzen kann.

3. Platz

Tourismusverband Kyffhäuser - Informationen in immerhin 7 Sprachen auf fest installierten Texttafeln am Kyffhäuser Denkmal

Die Maßnahme der fremdsprachigen Texttafeln dient der Verbesserung der ServiceQualität für internationale Gäste. Mit Hilfe zusammenfassender Erläuterungstexte in sieben Fremdsprachen wird sowohl in den Ausstellungen als auch an markanten Punkten im Freigelände des Kyffhäuser Denkmals das Informationsangebot für fremdsprachige Besucher verbessert. Die Texte sind auf umschlagbaren Tafeln im DIN A3 auf massive Pulte montiert. Sowohl die Standorte als auch die Anzahl der Sprachen sind jederzeit erweiterbar. Ein Service mit Seltenheitswert, der ganz im Sinne der Landestourismuskonzeption 2015 unbedingt zur Nachahmung empfohlen wird.

Die Begründung der Jury

Die Information werden auf den auf fest installierten umschlagbaren Texttafeln in englischer, französischer, spanischer, italienischer, russischer, niederländischer und portugiesischer seit Anfang September die Besucher am Kyffhäuser Denkmal bereitgestellt.

Eine Service-Maßnahme ganz im Sinne der Landestourismuskonzeption 2015,  da vor allem eine verstärkte Ausrichtung auf internationale Gäste im Fokus steht. Die Maßnahme ist somit als zukunftsweisend nicht nur für die Region, sondern ganz Thüringen zu bewerten.

 

Die professionelle Bearbeitung, der hohe Aufwand für die Mitarbeiter, aber auch die Nachhaltigkeit zeichnen diese Maßnahme im hohen Maße aus. Der Erfolg ist nicht nur bei den internationalen Gästen garantiert, sondern auch bei den deutschsprachigen, die sich gern mit anderen Sprachen beschäftigen.

 

Bei der Umsetzung der Maßnahmen wurden viele regionale Firmen einbezogen. Die große Ansprache eines Kundenkreises kommt in jedem Fall auch der Region zugute. Zudem wurden Maßstäbe in der Sprachvielfalt im touristischen Angebot gesetzt.

Die Verbesserung des Fremdsprachenangebots ist für die Optimierung des touristischen Angebotes Voraussetzung. Die Maßnahme wird zur Nachahmung empfohlen! 


3. Platz

Dorint Am Goethepark Weimar - Maßnahme VIP Geschenk

Oft stellt sich die Frage, wie Sie Stammgäste bei jedem neuem Aufenthalt mit etwas überraschen können. Mit einfachen Mitteln und geringen Kosten entstand die Idee für ein monatlich wechselndes, zum Teil saisonal passendes Gastgeschenk, mit einer kurzen, informativen Beschreibung für die Stammgäste und VIP`s. Eine Gästekartei hilft dabei Doppelungen zu vermeiden.

Kreativität der Mitarbeiter für die Ideenfindung der Geschenke sowie die Nutzung regionaler und wechselnder Partner zeichnet diese gute Kundenbindungsmaßnahme aus. Dabei ist neben dem Zwiebelzopf und der Thüringer Wurstkonserve auch der Ginko-Baum aus Weimar ein beliebtes Geschenk. Das Lob und der Erfolg bei den Gästen sind dabei gewiss. Da es sich hier um eine Kundenbindungsmaßnahme handelt ist Voraussetzung: der Gast muss mindestens 15 Mal das Haus besuchen. Es sei denn, er ist ein „geborener VIP“!

Die Begründung der Jury

Der Gast muss natürlich schon des Öfteren da gewesen sein, um die Service-Maßnahme des Dorint Am Goethepark in Anspruch nehmen zu können. Es sei denn, er ist ein besonders zu verwöhnender geborener VIP. Eines ist aber gewiss, das Hotel überrascht seine Gäste immer wieder mit kleinen, aber immer regionalen attraktiven Besonderheiten.

Eine clevere Idee zur Kundenbindung, gerade für die sicherlich zahlreichen Geschäftsreisenden, die somit auch immer ein Mitbringsel für zu Hause haben. Das Gastgeschenk ab dem 15. Aufenthalt bzw. für VIP-Gäste sichert einen positiven Überraschungseffekt bei den Gästen. Daneben wird auch die Kreativität der Mitarbeiter gefordert, um Wiederholungen auch nach mehreren Jahren zu vermeiden! Hierbei ist eine korrekt geführte Gästekartei natürlich Voraussetzung.

Die Maßnahme überzeugte die Jury durch Ihre Schlichtheit. Besonders zeichnet sie sich dadurch aus, dass sie auch der kleine Übernachtungsbetrieb mit geringen finanziellen Mitteln umsetzen kann.

3. Platz

Tourismusverband Kyffhäuser - Informationen in immerhin 7 Sprachen auf fest installierten Texttafeln am Kyffhäuser Denkmal

Die Maßnahme der fremdsprachigen Texttafeln dient der Verbesserung der ServiceQualität für internationale Gäste. Mit Hilfe zusammenfassender Erläuterungstexte in sieben Fremdsprachen wird sowohl in den Ausstellungen als auch an markanten Punkten im Freigelände des Kyffhäuser Denkmals das Informationsangebot für fremdsprachige Besucher verbessert. Die Texte sind auf umschlagbaren Tafeln im DIN A3 auf massive Pulte montiert. Sowohl die Standorte als auch die Anzahl der Sprachen sind jederzeit erweiterbar. Ein Service mit Seltenheitswert, der ganz im Sinne der Landestourismuskonzeption 2015 unbedingt zur Nachahmung empfohlen wird.

Die Begründung der Jury

Die Information werden auf den auf fest installierten umschlagbaren Texttafeln in englischer, französischer, spanischer, italienischer, russischer, niederländischer und portugiesischer seit Anfang September die Besucher am Kyffhäuser Denkmal bereitgestellt.

Eine Service-Maßnahme ganz im Sinne der Landestourismuskonzeption 2015,  da vor allem eine verstärkte Ausrichtung auf internationale Gäste im Fokus steht. Die Maßnahme ist somit als zukunftsweisend nicht nur für die Region, sondern ganz Thüringen zu bewerten.

 

Die professionelle Bearbeitung, der hohe Aufwand für die Mitarbeiter, aber auch die Nachhaltigkeit zeichnen diese Maßnahme im hohen Maße aus. Der Erfolg ist nicht nur bei den internationalen Gästen garantiert, sondern auch bei den deutschsprachigen, die sich gern mit anderen Sprachen beschäftigen.

 

Bei der Umsetzung der Maßnahmen wurden viele regionale Firmen einbezogen. Die große Ansprache eines Kundenkreises kommt in jedem Fall auch der Region zugute. Zudem wurden Maßstäbe in der Sprachvielfalt im touristischen Angebot gesetzt.

Die Verbesserung des Fremdsprachenangebots ist für die Optimierung des touristischen Angebotes Voraussetzung. Die Maßnahme wird zur Nachahmung empfohlen! 

1. Platz

AG Tourist-Information Limbach - „Hörerlebnis Rennsteig“

Ist der Thüringer Wald altbacken? Wie kann dieser entstaubt und verjüngt werden? Die einmalige Geschichte des Rennsteigs sollte ansprechend von Jugendlichen für alle Zielgruppen aber insbesondere auch die junge Generation erzählt werden.

Mit Hilfe des Gymnasiums Neuhaus erarbeiteten die Schüler der Theater AG die Themenvorgaben zum Rennsteig das „Hörerlebnis Rennsteig“ an 12 Punkten mit jeweils einem individuellen, lebendigen Hörerlebnisses. Diese Hörspiele wurden professionell gemischt und auf einem zentralen Rechner eingespielt. Abrufbar sind sie nun per Handy oder mit dem ausleihbaren MP3 Player.

Immerhin bereits auf 18 km Rennsteig ist diese Service-Maßnahme für jedermann auch mit dem persönlichen Handy nutzbar. Eine Idee, die in der Tat auch auf die restlichen 150 km des Rennsteigs ausgedehnt werden könnte.

Die Begründung der Jury

Die Tourist-Information Limbach überzeugte die Jury mit dem besonderen Service „Hörerlebnis Rennsteig“.

Die Nutzung der modernen Medien im Einklang mit der Natur sowie die Verjüngung des Produktes „Geschichte“ zeichnen diese Service-Maßnahme im hohen Maße aus. Altes wird neu und einprägsam aufbereitet und berührt die emotionale Ebene des Gastes. Jeder Wanderer kann das Produkt nutzen, sei es mit dem eigenen Handy oder durch das Ausleihen der MP3 – Player in der Tourist-Information.

Der Kunde steht bei diesem Produkt im Vordergrund. Die Maßnahme zeichnet sich durch ihr Entwicklungspotenzial für die gesamte Region aus. Schon aus Marketinggesichtspunkten sollte eine Ausweitung des „Hörerlebnisses“ auf die gesamte Rennsteigwanderstrecke umgesetzt werden. Auf diese Weise könnte der Rennsteig mit einem dynamischen attraktiven Alleinstellungsmerkmal aufwarten, das die Einzigartigkeit des Thüringen-Highlights liebesvoll vermittelt. Zielgruppen sind alle Altersklassen, aber durch die besondere Faszination der emotionalen Aufbereitung der sympathisch gesprochenen Texte durch die Schüler werden gerade Kinder und Jugendliche besonders angesprochen. Ganz im Sinne der Landestourismuskonzeption steht hier das jüngere Publikum verstärkt im Fokus.

Bei der Umsetzung überzeugte die Jury, neben dem Einbezug regionaler Partner, hierfür ist das Gymnasium Neuhaus zu nennen, vor allem auch die Heimatverbundenheit und die relativ geringen Kosten für die Erstellung des „Hörerlebnis Rennsteig“. Eine innovative Idee, deren Erfolg sich bereits seit September 2010 zeigt.

Daneben standen die Ideen „Ort der Stille“ und das „Servicetelefon“ die im Gesamten eine runde Sache bilden und mit dem ersten Platz des ServiceQualitätsPreises gewürdigt werden.

2. Platz

Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt

„Schneefall in Thüringen – das soll unsere Gäste nicht kratzen!“

Sobald die ersten Schneeflocken vom Himmel fallen, erwartet die Autofahrer der morgendliche Eiskratzeinsatz. Der Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt nimmt den Gästen bereits seit einem Jahr dieses „ungeliebte Ritual“ ab. Während der Winterzeit besteht der zusätzliche Service darin die Scheiben der Fahrzeuge der Gäste zu enteisen, so dass der Gast entspannt zum Geschäftstermin oder winterlichen Ausflug aufbrechen kann. Dieser Service ist morgens zu Beginn der regulären Frühstückszeit bereits erledigt und wird bei Schneefall am Tag selbstverständlich wiederholt.

Die Tatsache, dass das Hotel keine Tiefgarage besitzt, zeichnet diese Maßnahme auch mit dem Umweltgedanken aus. Der Gast muss nicht mehr kratzen und der Motor wird erst zur Fahrt gestartet.

Die Begründung der Jury

Kleine Idee – große Wirkung. Seit dem letzten Jahr wird die Maßnahme, welche nun den zweiten Platz erhält, umgesetzt. Aus der winterlichen Situation hat sich das Hotel eine Tugend gemacht und so einen gelungenen Überraschungseffekt für seine Gäste geschaffen.

Die Maßnahme „Schneefall in Thüringen – das soll unsere Gäste nicht kratzen!“ überzeugte die Jury durch den hohen Überraschungseffekt. Da der Hotelpark Stadtbrauerei Arnstadt über keine Tiefgarage verfügt und die Winter in Thüringen auch einmal lang und schneereich sein können, steht den Gästen am frühen Morgen kein beschwerliches Eiskratzen mehr bevor.

Ein sympathischer AHA – Effekt mit schlichten Mitteln. Vonnöten sind einsatzfreudiges Personal und der ein oder anderen Eiskratzer. Das Lächeln, die Freude und die Dankbarkeit der Gäste, sind die großen Pluspunkte. Eine emotionale Kundenbindung ist auch gleich dabei. Die unerwartete, „stille Maßnahme“ überzeugt ebenfalls durch die Schonung der Umwelt. Eiskratzen bei laufendem Motor ist damit passé. Das nennen wir ServiceQualität!